Jesus Christus lebte als historisch belegte Persönlichkeit von etwa 4 v. Chr. bis 30/33 n. Chr. im heutigen Israel. Für Christinnen und Christen ist er weit mehr als eine historische Figur: Als Sohn Gottes, Erlöser und Messias steht er im Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Sein Leben, seine Botschaft, seine Kreuzigung und seine Auferstehung bilden das Fundament des Christentums.
Was bedeutet Jesus Christus?
Im christlichen Glauben wird Jesus als Erlöser und Messias angesehen. Der Begriff Messias kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „Gesalbter“. In der hebräischen Bibel bzw. dem Alten Testament ist damit der von Gott eingesetzte König der Gerechtigkeit für die ganze Welt gemeint. Jüdinnen und Juden glauben, dass der Messias erst noch kommt.
Jesu Botschaften: Bedeutung von Jesus für den christlichen Glauben
Jesu Botschaft von Nächstenliebe, Vergebung und Gerechtigkeit hat seit seiner Zeit Generationen inspiriert und prägt bis heute das Leben von vielen Menschen weltweit. Das Abendmahl und die Taufe, wie wir sie heute feiern, gehen auf Jesu Leben und Wirken zurück. In der evangelischen Kirche sind dies die beiden von Jesus eingesetzten Sakramente. Sie sind zentrale Elemente der christlichen Glaubenspraxis und symbolisieren die Verbundenheit der Gläubigen mit Christus.
So ist Jesus Christus für Christinnen und Christen weltweit der Mittelpunkt ihres Glaubens und ein Vorbild für ein Leben, das geprägt ist von (Nächsten-)Liebe, Hoffnung, Vertrauen, Barmherzigkeit, Fürsorge, Mitgefühl, Gerechtigkeit und Vergebung.
Indem wir Christinnen und Christen Jesu Lehren und seine Ethikvorstellungen in unserem täglichen Leben umsetzen, fördern wir nicht nur das eigene geistliche Wachstum, sondern tragen auch einen Teil zu einer gerechteren Gemeinschaft bei, in der Menschen gut miteinander umgehen. In Jesus Christus finden wir die Kraft und Inspiration, um mit Mut und Mitgefühl den Herausforderungen des Lebens zu begegnen und die Liebe Gottes in die Welt zu tragen.
Jesu Leben und Wirken
Jesu Leben und Wirken fand zu großen Teilen weit weg von den Zentren der antiken Kulturwelt in einem abgelegenen Winkel des Römischen Reiches statt: in der Region Galiläa im heutigen Norden Israels. Aber auch in Jerusalem hat er seine Botschaften verbreitet. Geboren in Bethlehem, ist Jesus in Nazareth aufgewachsen . Deshalb spricht man in seiner Lebensgeschichte auch von Jesus von Nazareth.
Erst als Erwachsener tritt Jesus als Prediger ins Licht der Öffentlichkeit. „Als Jesus sein Werk begann, war er etwa dreißig Jahre alt“, berichtet der Evangelist Lukas (Lukas 3,23 über Jesus Stammbaum ). In dieser Zeit zog Jesus durch Galiläa und Judäa, lehrte in Synagogen, auf Marktplätzen und in den Häusern der Menschen.
Er heilte Kranke, tröstete die Trauernden und verkündete die frohe Botschaft vom Reich Gottes. Seine Gleichnisse und Predigten, wie die Bergpredigt, betonen bis heute die im christlichen Glauben verankerten zentralen Werte wie Liebe, Vergebung, Gerechtigkeit und Demut.
Das Wirken und die Lehren von Jesus Christus: Bedeutung für den Glauben
Jesus Christus lebte und lehrte, wovon er überzeugt war: Gottes Herrschaft ist nah. Durch mich könnt ihr sie erleben. Es ist an der Zeit, euer Leben zu ändern!
Jesus Christus fordert die Menschen immer wieder zur Nächstenliebe auf. Damit meint er, andere so zu lieben und so gut zu behandeln wie sich selbst. Davon handelt auch die Bergpredigt , eine seiner wichtigsten Reden mit dem Vaterunser. Darin erklärt Jesus den Menschen, was sie tun müssen, um friedlich miteinander zu leben. Seine Forderungen nach Barmherzigkeit, Gewaltlosigkeit und Hilfsbereitschaft sind zentraler Bestandteil seiner Lehren und prägen bis heute unseren christlichen Glauben. Zu den wichtigsten Begleitern von Jesus Christus zählen die zwölf Jünger, auch bekannt als die 12 Apostel.
Bekannt wurde Jesus Christus auch durch die vielen Wunder, die er vollbrachte. Zu den bekanntesten Wundern von Jesus gehören die Heilung von Blinden, Lahmen und Aussätzigen sowie die Auferweckung von Toten wie Lazarus und das berühmte Wunder der Brot- und Fischvermehrung. Dabei machte er Tausende Menschen mit nur wenigen Broten und Fischen satt. Die Wunder unterstreichen die göttliche Natur von Jesus Christus und seine Botschaft, anderen Menschen Gutes zu tun.
Jesus Christus: Gottes Sohn
Christinnen und Christen glauben, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Seine Auferstehung drei Tage nach seinem Tod wird an Ostern gefeiert. Diese Auferstehung wird als Sieg über den Tod und als Hoffnung auf das ewige Leben angesehen.
Bekannt wurde Jesus Christus auch durch die vielen Wunder, die er vollbrachte. Zu den bekanntesten Wundern von Jesus gehören die Heilung von Blinden, Lahmen und Aussätzigen sowie die Auferweckung von Toten wie Lazarus und das berühmte Wunder der Brot- und Fischvermehrung. Dabei machte er Tausende Menschen mit nur wenigen Broten und Fischen satt. Die Wunder unterstreichen die göttliche Natur von Jesus Christus und seine Botschaft, anderen Menschen Gutes zu tun.
Die Entstehung des Christentums durch Jesus
Die Botschaften von Jesus Christus und sein Wirken haben einen tiefen Einfluss auf das Verständnis des christlichen Glaubens und das Leben der Gläubigen weltweit. Die Botschaften von Jesus und das Wirken von Paulus und den anderen Aposteln führten über Jahrhunderte zur Entstehung des Christentums.
Durch seine Worte und Taten zeigt sich die besondere Gottesnähe von Jesus Christus und berührt damit viele Menschen: Gott wirkt nicht fern und unerreichbar, sondern ist in ihm gegenwärtig. Das meinen Christinnen und Christen, wenn sie von Jesus als Sohn Gottes sprechen. Durch Jesu Leben wird deutlich, dass Gottes Liebe und Gnade unendlich sind und dass seine Kraft im Leben spürbar ist.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Leben von Jesus Christus gibt es in unserem Jesus FAQ.
Die Botschaft Jesu im Hier und Jetzt
Die Botschaft, die Jesus verkündete, ist eine Einladung, Gott in unserem eigenen Leben zu entdecken und durch ihn verändern zu lassen. Es ist eine Aufforderung, zu erkennen, dass Gott in jedem von uns wirkt und unser Leben erneuern möchte.
In der kirchlichen Gemeinschaft den Glauben erfahren – dazu lädt jede evangelische Gemeinde ein. In evangelischen Kitas und Schulen, den evangelischen Kindergruppen und mit vielseitigen kirchlichen Gruppen und Treffs wie evangelischen Jugendangeboten und Seniorentreffen lädt die Evangelische Kirche im Rheinland dazu ein, den Glauben gemeinsam in der Gemeinschaft zu leben.
Weiterführende wissenschaftliche Informationen findest du unter anderem im Bibellexikon der Deutschen Bibelgesellschaft .