Jesus Christus ist nach seinem Tod am Kreuz wieder auferstanden. Diese Auferstehung ist eines der zentralen Ereignisse für den christlichen Glauben. Sie steht, vereinfacht gesagt, für den Sieg des Lebens über den Tod. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Gefeiert wird die Auferstehung von Jesus an Ostern. Ebenso wie die Kreuzigung von Jesus ist auch seine Auferstehung in der Bibel ausführlich beschrieben. Aber was genau hat es damit auf sich? Die Antwort darauf gibt es hier.
Auferstehung Jesu in der Bibel
Die Auferstehung von Jesus Christus ist in der Bibel ausführlich beschrieben. Genauer gesagt: die Folgen der Auferstehung. Denn die Berichte beginnen beim Vorfinden des leeren Grabes. Aber der Reihe nach: Die zentralen Bibelstellen für die Auferstehung finden sich im Neuen Testament: in den Evangelien Matthäus , Markus , Lukas und Johannes . Die Berichte bieten unterschiedliche Akzente und Perspektiven auf die Auferstehung. Eines eint sie aber: In allen vier Berichten der Auferstehung in der Bibel spielen das leere Grab, die Engelsbotschaft sowie die ersten Begegnungen mit dem Auferstandenen Jesus Christus eine zentrale Rolle.
Das leere Grab (erstes Osterzeichen)
Laut den vier Evangelien finden Frauen aus dem Umfeld von Jesus Christus nur noch dessen leeres Grab in der Grabkammer. Der Grabstein ist weggerollt. Sie sind gewissermaßen die ersten, die von der Auferstehung von Jesus erfahren. Zu diesem Zeitpunkt wissen sie davon aber natürlich noch nichts. Vielmehr sind sie ratlos und erschrocken.
Botschaft der Engel bzw. himmlischen Boten (Deutung des Geschehens als Gottes Handeln)
Auf das leere Grab folgt in den Evangelien die Botschaft „Jesus ist auferstanden“. Laut dem Markusevangelium begegnen die Frauen einem jungen Mann in weißem Gewand, Matthäus berichtet hingegen von einem Engel des Herrn. Bei Johannes sind es zwei Engel am Grab. Lukas wiederum spricht von zwei Männern in glänzenden Kleidern. Fakt ist: Die freudige Botschaft macht aus dem Schreckensmoment des leeren Grabes eine Osterbotschaft. Das Geschehene wird als Gottes Handeln gedeutet.
Begegnungen mit dem Auferstandenen (Vertiefung und Bestätigung des Osterglaubens)
In den Berichten der Auferstehung finden sich auch Schilderungen zu Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus. Bei Matthäus begegnet Jesus zuerst den Frauen, wohingegen bei Johannes besonders Maria Magdalena im Mittelpunkt steht. Die Emmausjünger und später der Jüngerkreis sind zentral im Bericht von Lukas. Markus verweist hingegen auf die Erscheinungen vor Maria vor zwei Jüngern und später den elf Jüngern.
Warum elf und nicht zwölf Jünger? Laut der Bibel starb Judas nach seinem Verrat an Jesus. Die Botschaft: Jesus spricht, zeigt sich, wird wiedererkannt. Diese Begegnungen sind zentral für den Osterglauben. Denn erst durch sie glauben die Jünger*innen an die Auferstehung. Der Glaube wächst.
Die Evangelienberichte zur Auferstehung
Die vier Evangelien berichten aus unterschiedlichen Perspektiven vom Leben von Jesus Christus, seinem Sterben und der Auferstehung. Sie alle sind ein Zeugnis der Auferstehung – trotz ihrer unterschiedlichen theologischen Akzente. Vielmehr machen diese theologischen Deutungen die Berichte über die Auferstehung zu Glaubenszeugnissen.
| Evangelium | Gemeinsamkeiten | Akzent/Perspektive |
| Markus 16 | Leeres Grab, Botschaft der Auferstehung | Kurze, erschütternde Erzählweise |
| Matthäus 28 | Leeres Grab, Engel, Auferstehungsbotschaft | Betont Gottes machtvolles Handeln |
| Lukas 24 | Leeres Grab, himmlische Botschaft, Erscheinungen | Hebt das Verstehen, die Schriftdeutung und den Weg zum Glauben hervor |
| Johannes 20 | Leeres Grab, Begegnung mit dem Auferstandenen | Fokus liegt auf der persönlichen Begegnung, dem Erkennen von Jesus Christus nach seiner Auferstehung und dem Glauben |
Die Berichte des Evangelisten Markus (Markus 16) legen den Fokus auf den Schreckensmoment des Geschehens, als die Frauen das leere Grab vorfinden. Sie fürchten sich, weil sie nicht wissen, was vor sich geht. An diesem Punkt enden die Schilderungen von Markus abrupt. Die Verse 9 bis 20 werden erst später hinzugefügt.
Matthäus (Matthäus 28) rückt das leere Grab, die Engelsbotschaft und die ersten Begegnungen mit Jesus in den Fokus. Sein Blick richtet sich dabei auf Gottes machvolles Handeln. Das zeigt sich demnach im Engel und dem Auftrag an die Frauen, die Osterbotschaft weiterzutragen.
Die Schilderungen von Lukas (Lukas 24) verbinden das leere Grab mit der Botschaft himmlischer Boten, der Emmausgeschichte und den Begegnungen von Jesus mit Jüngern. Lukas verbindet die Auferstehung stark mit dem Verstehen der Schrift, sprich der Bibel, und mit dem Weg vom Unverständnis zum Glauben.
Die Emmausgeschichte
Die Emmausgeschichte steht in Lukas 24,13–35. Sie erzählt, wie zwei Jünger nach dem Tod von Jesus traurig von Jerusalem nach Emmaus gehen. Unterwegs begegnet ihnen Jesus, doch sie erkennen ihn zunächst nicht. Erst als er mit ihnen das Brot bricht, gehen ihnen die Augen auf. Die Geschichte zeigt: Der Auferstandene begegnet Menschen oft mitten auf ihrem Weg — und wird manchmal erst im Nachhinein erkannt.
Johannes (Johannes 20) berichtet besonders persönlich von der Auferstehung. Er stellt Maria Magdalena in den Mittelpunkt. Sie findet das leere Grab und begegnet dem Auferstandenen.
Hinzu kommt die Thomasgeschichte, die von einem Jünger erzählt, der an der Auferstehung zweifelt und erst durch die Begegnung mit dem Auferstandenen zum Glauben findet. Sie macht deutlich, dass Zweifel und Glaube im Ostergeschehen eng zusammengehören. Johannes betont also besonders den Weg vom Nicht-Erkennen und Zweifeln zum Glauben. So erzählt Johannes die Auferstehung gewissermaßen als persönliche Glaubensgeschichte.
Auferstehung Jesu bei Paulus
Das älteste schriftliche Zeugnis der Auferstehung von Jesus findet sich bei Paulus in 1. Korinther 15 . Er schreibt eine sehr frühe Glaubensformel: Christus ist gestorben, begraben, auferweckt und gesehen worden. Dabei wird Paulus sehr deutlich: Der Glaube ist nichtig, wenn Christus nicht auferstanden ist. Ohne Auferstehung gibt es keinen christlichen Glauben.
Paulus nennt Christus zudem den „Erstling der Entschlafenen“. Damit meint er: Die Auferstehung von Jesus ist der Anfang von Gottes neuem Leben. Zeitgleich ist es die Grundlage der Hoffnung, dass auch andere bei Gott Leben finden. In seinen Berichten schreibt er nicht nur abstrakt von der Auferstehung, vielmehr reagiert er auf konkrete Zweifel in seiner Kirchengemeinde in Korinth. Für Paulus ist Auferstehung immer auch Trost- und Hoffnungsbotschaft für die Gemeinde.
Auferweckung und Auferstehung
Paulus spricht bevorzugt von Auferweckung, weil damit deutlich wird: Nicht Jesus handelt aus eigener Kraft, sondern Gott hat ihn vom Tod auferweckt. Der Begriff betont also das Handeln Gottes und macht die Auferstehung Jesu zu einem Bekenntnis des Glaubens: Gott hat den Gekreuzigten ins Leben gerufen.
Zeuginnen und Zeugen der Auferstehung
In der Bibel wird von einigen Zeuginnen und Zeugen der Auferstehung berichtet. Deren Schilderungen machen die Auferstehung erfahrbar:
- Maria Magdalena: Eine der wichtigsten Osterzeuginnen war laut der Bibel Maria Magdalena, eine enge Anhängerin von Jesus. Sie findet das leere Grab und begegnet im Johannesevangelium dem auferstandenen Jesus persönlich. Darum gilt sie oft als erste Zeugin der Auferstehung.
- Die Frauen am Grab: Ohnehin sind die ersten Zeuginnen und Botschafterinnen der Auferstehung Frauen um Maria Magdalena, die das leere Grab von Jesus vorgefunden haben. Zu ihnen gehören je nach Evangelium Maria, die Mutter des Jakobus, Johanna und weitere Frauen. Sie hören als Erste die Botschaft, dass Jesus auferstanden ist.
- Petrus: Petrus ist einer der engsten Jünger von Jesus – und Zeuge der Auferstehung. Paulus nennt ihn in 1. Korinther 15 unter seinem aramäischen Namen Kefas.
- Die Emmausjünger: Zwei Jünger, die Jesus auf dem Weg nach Emmaus begegnen. Sie erkennen ihn zunächst nicht und verstehen erst beim Brotbrechen, dass der Auferstandene mit ihnen geht.
- Die zwölf beziehungsweise elf Jünger: Die engsten Weggefährten von Jesus Christus. Nach dem Tod des Judas ist oft von „den Elf“ die Rede. Sie begegnen dem auferstandenen Jesus und werden zu Zeugen der Osterbotschaft. Einer der Jünger, der zunächst an der Auferstehung zweifelt, ist Thomas. Seine Begegnung mit Jesus zeigt besonders deutlich, dass Zweifel und Glaube eng zusammengehören können.
- Mehr als 500 Menschen: Paulus erwähnt in 1. Korinther 15 eine größere Gruppe von Menschen, denen Christus erschienen ist. Damit unterstreicht er, dass der Osterglaube nicht nur auf einzelne Personen zurückgeht.
- Paulus: Paulus zählt sich am Ende ebenfalls zu den Zeugen des auferstandenen Jesus Christus. Seine Begegnung mit Christus wurde für ihn demnach zum Ausgangspunkt seiner Verkündigung.
Auferstehung und Ostern
Gefeiert wird die Auferstehung an Ostern, das älteste und wichtigste Fest des Christentums. Es besteht aus den Tagen Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag. Diese Tage gehören untrennbar zusammen: Am Gründonnerstag wird Jesus Christus nach seinem letzten Abendmahl mit seinen Jüngern verraten. Am Karfreitag wird er schließlich zum Tode verurteilt. Nach einem Tag der Trauer (Karsamstag) folgt am Ostersonntag schließlich die frohe Botschaft: Jesus ist auferstanden. Der Ostermontag wiederum wird mit der Emmausgeschichte verbunden.
Aber warum hängen diese Tage nun untrennbar zusammen? Ganz einfach: Ohne Tod keine Auferstehung. Ohne Auferstehung keine Hoffnungsbotschaft vom Sieg des Lebens über den Tod.
Gut zu wissen: Mit Ostern endet die die Passionszeit – und es beginnt die österliche Freudenzeit. Damit ist die 50-tägige Zeit von Ostern bis Pfingsten gemeint. Sie steht ganz im Zeichen der Freude über die Auferstehung. In diesen Zeitraum fällt auch Christi Himmelfahrt, das 40 Tage nach Ostern gefeiert wird und die Rückkehr Jesu Christi zu Gott symbolisiert, bevor die Freudenzeit mit Pfingsten ihren Abschluss findet.
Kreuzigung und Auferstehung – Zusammenhang
Es kann also festgehalten werden: Die Kreuzigung und die Auferstehung, Karfreitag und Ostern stehen nur gemeinsam für den Leidensweg von Jesus Christus. Ohne die Kreuzigung ergibt die Auferstehung keinen Sinn. Die Osterbotschaft wird erst durch die Gänze der Ereignisse zur Hoffnungsbotschaft.
Heilsgeschichtlich gehören Kreuzigung und Auferstehung zusammen: Im Leiden und Tod von Jesus zeigt sich die Tiefe menschlicher Not, in seiner Auferstehung Gottes Antwort darauf. So wird Ostern zur Hoffnung, dass Tod, Schuld und Gewalt nicht das letzte Wort behalten.
Bedeutung der Auferstehung für den christlichen Glauben
Für Christinnen und Christen bedeutet die Auferstehung vor allem eines: Hoffnung. Eine Hoffnung, die über den Tod hinaus reicht. Damit ist nicht nur eine Fortsetzung des alten Lebens gemeint, sondern auch die Chance auf ein neues Leben mit Gott. Gott hat nicht nur die lebensfeindlichen Mächte überwunden. Er gibt nicht Gewalt und Unrecht das letzte Wort. Nein, er hat sich auch mit der Welt versöhnt. Damit gibt er dem Leben eine neue Perspektive. An die Auferstehung von Jesus zu glauben heißt, Hoffnung über den Tod hinaus zu haben. Mit dem Tod ist nicht alles zu Ende. Gott ist auch nach dem Tod für uns Menschen da.
Die Auferstehung ist jedoch schwer zu fassen – und ein persönliches Glaubensthema. So gibt es Christinnen und Christen, die von einer körperlichen Auferstehung überzeugt sind. Andere Gläubige wiederum verstehen die Auferstehung symbolisch. Ohnehin wird die Bibel von Christinnen und Christen nicht immer wörtlich genommen. Vielmehr interpretieren sie die Texte im damaligen und heutigen Kontext. Mit Blick auf die Auferstehung ist die Bedeutung aber klar:
- Die Auferstehung bedeutet für den christlichen Glauben: Der Tod hat nicht das letzte Wort.
- Sie ist die Grundlage der Hoffnung auf neues Leben und auf Leben über den Tod hinaus.
- Theologisch zeigt sie: Gott hat in Jesus die Mächte des Todes überwunden und eine neue Wirklichkeit eröffnet.
Auferstehung Jesu im Unterricht und für Kinder
Klar ist: Die Auferstehung ist für Menschen nur schwer greifbar. Das gilt natürlich vor allem auch für Kinder. Dennoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kindern die Auferstehung zu erklären. Für Kinder funktioniert die Vermittlung der Auferstehung besonders gut über Geschichten, Bilder, Lieder und Spiele. Hier findet ihr altersgerechte Erklärungen für Kita und Kindergarten, Schule, Kindergottesdienst und Gemeindearbeit. Ein Überblick:
- Deutsche Bibelgesellschaft – Ostern mit Kindern feiern : Hier finden sich Ostergeschichten aus verschiedenen Kinderbibeln für jedes Alter. Besonders gut für kindgerechte Sprache und Geschichten als Zugang.
- Deutsche Bibelgesellschaft – Passion und Auferstehung, bibeldidaktisch, Grundschule : Material rund um die Auferstehung für den Unterricht bietet die Deutsche Bibelgesellschaft ebenfalls.
- Kirche mit Kindern – „Maria Magdalena spürt das neue Leben“ : Das Material ist ein Kindergottesdienst-Entwurf zu Matthäus 28,1–10 mit Maria Magdalena als Leitfigur. Es setzt stark auf Gefühle, Perspektivwechsel und die wachsende Osterfreude und übersetzt die Geschichte damit gut in kindliche Erfahrungswelten. Besonders nützlich für Kindergottesdienst, Gemeindearbeit und eine erzählerische Vermittlung.
- Kirche mit Kindern – Ein Osterspaziergang mit Botschaft für Kinder und Familien : Das Material arbeitet mit Stationen, Gebeten, Lichtsymbolik und einfachen Impulsen für Kinder und Familien. Sehr gut für Gemeinde und Familie.
- Fädelkreuz – Mit Farben durch die Kar- und Ostergeschichte : Das Fädelkreuz ist ein kreatives Oster-Material, mit dem Kinder die Kar- und Ostergeschichte mit allen Sinnen entdecken können. Jede Farbe steht für eine Station: Hoffnung an Palmsonntag, Gemeinschaft am Gründonnerstag, Angst in Gethsemane, Trauer an Karfreitag, Stille am Karsamstag und neues Leben an Ostern. Bestens geeignet für Kirche mit Kindern, Religionsunterricht, Kita und Familie.
- Ostern am Kühlschrank : Diese Projektbox ist ein familien- und kinderfreundliches Osterprojekt rund um die Emmausgeschichte. Enthalten sind ein Minibuch, eine Grußkarte und neun Magnetfiguren, mit denen Kinder die Geschichte nachspielen und immer wieder neu zusammensetzen können. Gedacht ist das Material für Familien, Kirchengemeinden, Kitas und den Religionsunterricht im Grundschulbereich.
- Familiengottesdienstentwurf zu Ostern inklusive Mitmach-Osterspiel : Das ist ein fertiger, dreiseitiger Entwurf für einen Familiengottesdienst zu Ostern. Ergänzt wird der Entwurf um ein Mitmachspiel nach Markus‘ Ostergeschichte. Dabei handelt es sich um ein Mitmach-Osterspiel für die ganze Gemeinde. Das Spiel stellt besonders die Frauen am Grab, den Engel und das Staunen über die Auferstehung in den Mittelpunkt. Der Entwurf eignet sich gut für Gemeinde, Familienkirche oder Kinderkirche.
- Wundertüte Ostern : Die „Wundertüte Ostern“ richtet sich an Kinder und ihre Familien, Kirchengemeinden, Kindertageseinrichtungen und den Religionsunterricht im Grundschulbereich. Im Zentrum steht ein Minibuch zum Ausmalen, das die Geschichte Jesu vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung am Ostersonntag erzählt. Dazu kommen Blumenmurmeln/Saatkugeln als Symbol für neues Leben und eine Ostergrußkarte.
Auferstehung im christlichen Leben heute
Die Botschaft der Auferstehung von Jesus bringt Christ:innen Hoffnung, Trost und Orientierung. Aber was bedeutet die Auferstehung heute genau? Grundlegend steht die Auferstehung für eine Zusage von Leben über den Tod hinaus, auf ein ewiges Leben. Die Botschaft ist: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Diese Hoffnung kann die Angst vor dem Tod lindern.
Damit verbunden ist auch die Hoffnung auf ein besseres Morgen. Diese Hoffnung kann Trost spenden und Stärken. Sie gibt uns Mut, Halt in Krisen, hilft beim Umgang mit Trauer. Dabei entlastet Gott die Menschen aber nicht von ihrer Verantwortung für diese Welt. Denn die Hoffnungsbotschaft erinnert auch an Nächstenliebe. Christinnen und Christen sind dazu aufgerufen, anderen beizustehen und Hoffnung zu teilen.
Auferstehung als Kern christlicher Hoffnung
Zusammenfassend ist festzuhalten: Die Auferstehung ist das Fundament des christlichen Glaubens. Sie gibt Menschen Hoffnung. Der Tod ist besiegt. Gott schenkt neues Leben über den Tod hinaus. Wer sich mit der Auferstehung beschäftigt, begegnet deshalb nicht nur einer alten Glaubensaussage. Sondern einer Hoffnung, die auch heute tragen kann. Sie lädt dazu ein, auf Gottes Zukunft, neues Leben und Hoffnung über den Tod hinaus zu vertrauen. Die Auferstehung ist eine Hoffnungsbotschaft, die Menschen bis heute trösten, stärken und ermutigen kann.

