Die Schöpfungsgeschichte: Bibel, Bedeutung und Zusammenfassung

Die biblische Schöpfungsgeschichte eröffnet mit den ersten Kapiteln des 1. Buches Mose den grundlegenden Glauben des Judentums und Christentums: Gott ist der Ursprung allen Lebens. In zwei unterschiedlichen Erzählungen beschreibt die Genesis, wie aus Chaos und Ödnis eine geordnete Welt entsteht und dem Menschen Verantwortung übertragen wird. Der folgende Text erläutert Inhalt, Unterschiede und theologische Bedeutung der beiden Schöpfungsberichte sowie ihre Relevanz für Glauben, Ethik und Gegenwart.

Schöpfungsgeschichte Tag 1–7: Zusammenfassung

Die Welt der Menschen entsteht durch eine göttliche Handlung. In der Hebräischen Bibel, dem sogenannten Alten Testament, wird das gleich zwei Mal in den ersten Kapiteln beschrieben (Gen 1,1–2,3 BB ). Die erste Schöpfungsgeschichte verteilt das Entstehen der Welt auf die Tage eins bis sieben: Himmel, Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen entstehen in dieser Schöpfungsgeschichte in sieben Tagen.

Tag Zustand Schöpfung Ergebnis
Tag 1 Chaos und Finsternis herrschen über dem „Urmeer“. Gott erschafft das Licht und trennt es von der Dunkelheit. Es entstehen Tag und Nacht.
Tag 2 Es existiert nur das Wasser des Urmeers. Gott erschafft ein Himmelsgewölbe als Trennung zwischen den Wassern und lässt trockenes Land entstehen. Es entstehen Himmel, Festland sowie Meere, Flüsse und Seen.
Tag 3 Land und Gewässer sind noch ohne Leben. Gott erschafft Pflanzen verschiedener Arten. Die Erde wird begrünt; Pflanzen bringen Früchte, Samen und Nahrung hervor.
Tag 4 Erde, Pflanzen und Himmel existieren ohne feste zeitliche Ordnung. Gott erschafft Sonne, Mond und Sterne. Es entstehen Jahreszeiten und feste Zeiten; das Leben erhält einen Rhythmus.
Tag 5 Himmel und Gewässer sind unbewohnt. Gott erschafft Tiere im Wasser und Tiere in der Luft. Fische und Meerestiere bevölkern die Gewässer, Vögel und andere Flugtiere den Himmel.
Tag 6 Die Erde ist noch ohne Landtiere und Menschen. Gott erschafft Landtiere und schließlich den Menschen als Mann und Frau. Der Mensch erhält Verantwortung für die Schöpfung.
Tag 7 Die Schöpfung ist vollendet. Gott segnet den siebten Tag und ruht. Der Ruhetag wird geheiligt; im Christentum wird der Sonntag als Tag des Gottesdienstes begangen.

Die Bedeutung der Schöpfungsgeschichte im Christentum

Ein einziges Chaos, eine unbelebte Ödnis und vollkommene Finsternis: So wird der Zustand vor dem Entstehen des Universums gleich im ersten Kapitel der Bibel beschrieben. Doch dann nimmt Gott den Lauf der Welt in die Hand: „Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde.“ Dies ist der erste Satz der Hebräischen Bibel, dem sogenannten Alten Testament. Darin sehen Menschen im Judentum wie im Christentum die Grundlage aller Existenz: Gott hat das Chaos beseitigt und die Welt erschaffen.

Gott als Schöpfer und die Verantwortung der Menschen

Die Schöpfungsgeschichte ist kein wissenschaftliches Protokoll. Sie unterstreicht viel mehr den Glauben der Menschen an eine göttliche Schöpfung. Ihr Inhalt sagt aus: Gott hält das Leben in seiner Hand: Das ist die Glaubensaussage der Schöpfungsgeschichte im Judentum und Christentum.

Das ist damit auch die Grundlage unseres Glaubens in der Evangelischen Kirche im Rheinland: Es existiert ein Gott, der die Welt geschaffen hat und der es gut mit uns meint. Dieser Gott hat uns die Welt geschenkt. Daher wollen wir sie schützen und bewahren. Wir übernehmen Verantwortung für die Schöpfung.

Die beiden Schöpfungsberichte: Genesis 1 und 2

Mit der Schöpfungsgeschichte startet das erste Kapitel der Hebräischen Bibel, dem sogenannten Alten Testament. Dieses erste Kapitel der Bibel ist das Buch Moses. Es wird auch „Genesis“ genannt. Genesis ist Altgriechisch und bedeutet: Entstehen, Geburt, Ursprung. Im Buch Genesis gibt es zwei Berichte, die von der Schöpfung erzählen: Die Schöpfungsgeschichte 1 und 2.Schöpfungsgeschichte 1

Die in der Reihenfolge erste Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis wurde etwa 500 Jahre vor Christi Geburt aufgeschrieben. Verfasst haben sie Priester des jüdischen Glaubens. Die Schöpfungsgeschichte entstand im Exil des jüdischen Volkes in Babylon. Hierhin waren nach der Eroberung von Judäa durch den babylonischen König Nebukadnezar II die Menschen verschleppt worden. Babylon lag damals im Zweistromland zwischen den Strömen Euphrat und Tigris. Die antike Ruinenstätte Babylons liegt im heutigen Irak, etwa 85 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad.

Schöpfungsgeschichte 1

Mit Wasser beginnt dann auch die Schöpfungsgeschichte 1 (1. Buch Mose ). Sie beschreibt das Entstehen der Welt aus einem vorgeschichtlichen Chaos. Aus dem „Urmeer“ schafft Gott einen Kosmos mit Struktur, Ordnung und Beziehungen.

An sieben Tagen entstehen der Himmel, die Meere und die Landstriche, Pflanzen, Tiere und Menschen. In dieser neu erschaffenen Welt ist alles strukturiert und baut in einem komplexen Netzwerk aufeinander auf:

  • Tag und Nacht,
  • Jahreszeiten,
  • Fruchtfolgen,
  • Nahrungsketten
  • und Geburten.

Der Mensch wird hier das Ebenbild Gottes genannt. Damit wird er in große Nähe und enge Beziehung zu Gott gesetzt.

Schöpfungsgeschichte 2

Die zweite Schöpfungsgeschichte im biblischen Buch Genesis 2 ist älter als die zuerst beschriebene Schöpfungsgeschichte. Sie ist vermutlich bereits 1000 Jahre vor Christus formuliert worden. Sie entstand in Judäa zur Zeit des Königs Salomon. Damals wurden die bisher meist als Nomadenvolk lebenden Bewohnerinnen und Bewohner sesshaft. Es entstanden Strukturen mit Ansiedlungen und Städten, Landwirtschaft und Handel.

Mit einer trockenen und unbelebten Ödnis beginnt die Schöpfungsgeschichte 2. In dieser Wüste lässt Gott das Wasser aus dem Boden dringen. Aus dem Staub der Erde formt Gott den Menschen und haucht ihm seinen Lebensatem ein. Anschließend erschafft Gott die Lebenswelt des Menschen: einen Garten mit Pflanzen, Flüssen, mit wertvollen Kostbarkeiten wie Gold und Edelstein. Es kommen Tiere in der Luft, im Wasser und auf dem Land hinzu. Außerdem beauftragt Gott den Menschen die anderen Lebewesen mit Namen zu benennen. Der Mensch soll sie einordnen und sich mit ihnen vertraut machen.

Als letzten Schöpfungsakt entnimmt Gott dem Menschen eine Rippe und erschafft einen weiteren Menschen. In der Bibel wird der erste Mensch Adam genannt. Das Wort stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „Mensch“. Der Name lehnt an das ebenfalls hebräische Wort „Adamah“ an, das Erde und Erdboden bedeutet. Der zweite erschaffene Mensch trägt den Namen Eva. Das Wort wird vom hebräischen „Chavvah“, dem Wort für Leben, hergeleitet. In der Schöpfungsgeschichte erkennen sich Adam und Eva mit dem jeweiligen Gegenüber als Mann und Frau.

Vergleich der Schöpfungsgeschichten 1 und 2: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Die konkreten Verfasser beider Schöpfungserzählung sind namentlich nicht bekannt. Beide Schöpfungsgeschichten entstanden in unterschiedlichen Zeitepochen und unterscheiden sich voneinander. Außerdem nehmen sie keinerlei Bezug aufeinander: Es gibt keine Fortsetzungen und Ergänzungen und auch kein bewusstes Widersprechen.

Beide Schöpfungsberichte in Genesis stellen jedoch ganz klar Gott als den Schöpfer dar. Sie beantworten dabei die Fragen der Menschen nach dem Ursprung und dem Sinn aller Existenz. Dabei beschreibt die erste Schöpfungsgeschichte einen planmäßigen Ablauf: Gott ordnet das Chaos, schafft Strukturen als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen.

Die besondere Stellung und Beziehung des Menschen zu Gott ist Mittelpunkt der zweiten Schöpfungsgeschichte. Das Bewirtschaften und Sorgen für die Natur im Garten Eden wird zur ausdrücklichen Aufgabe des Menschen. Seine Beziehung zum menschlichen Gegenüber und Miteinander wird Inhalt seines Lebens. Was den Menschen von Gott unterscheidet, wird anhand der Bäume im Garten thematisiert: Über die Erkenntnis, was gut und was schlecht ist, entscheidet allein Gott.

1. und 2. Schöpfungsgeschichte im Vergleich

 

Schöpfungsgeschichte 1

 

 

Schöpfungsgeschichte 2

 

Bibelstelle

 

 

1. Buch Mose 1 bis 1. Buch Mose 2, Vers 4

 

 

1. Mose 2, Vers 5 bis 25

 

Zeit des Entstehens der Berichte

 

 

ca. 500 vor Christus

 

ca. 1000 v. Christus

 

Ausgangszustand

 

 

Wasser, Finsternis, Chaos

 

Ödnis, Wüste, unbelebtes Land

 

Urheber der Schöpfung

 

 

Gott als Schöpfer

 

Gott als Schöpfer

 

Erscheinen des Menschen

 

 

Der Menschen entsteht am Ende als Schlusspunkt der Schöpfung

 

Der Mensch entsteht zuerst als Ausgangspunkt der Schöpfung

 

Akt der Schöpfung

 

 

Die Welt, ihre Ordnung und die Lebewesen entstehen durch das Wort und damit durch die Vorstellung und den Willen Gottes

 

 

Gott wird aktiv, formt den Menschen aus der Erde und haucht ihm Atem ein

 

Reihenfolge der Schöpfung

 

 

Licht

Himmel und Erde

Gewässer und Landstriche

Pflanzen

Gestirne

Tiere in Wasser und Luft

Tiere auf dem Land

Mensch als Mann und Frau

 

 

Wasser

Mensch als Mann

Garten als Paradies

Pflanzen, Bäume und Früchte

Flüsse

Kostbarkeiten: Gold, Harz, Edelsteine

Landtiere, Tiere in Wasser und Luft

Mensch als Frau

 

 

Gottes Beziehung zum Menschen

 

 

Der Mensch ist als Mann und Frau das Ebenbild Gottes

 

Der Mensch wird erst in der Beziehung zu Gott und anderen Lebewesen vollständig und lebendig.

 

Die Menschen werden beim Namen genannt: Adam und Eva

 

 

Gottes Auftrag an den Menschen

 

 

Die Erde bearbeiten, Verantwortung für Tiere und Pflanzen übernehmen, in Beziehung stehen

 

 

Den Garten bearbeiten, Verantwortung für Tiere und Pflanzen übernehmen, in Beziehung stehen.

 

Nicht anmaßend werden und nicht die Position des Schöpfers einnehmen wollen

 

 

5 wichtige Zitate aus der Schöpfungsgeschichte

  1. Wie aus dem Chaos die Welt entstand:
    „Gott sprach: » „Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde.“
  2. Wie die Welt aus einem Akt des Willens entstand:
    „Gott sprach: »Es soll Licht werden!« Und es wurde Licht.
  3. Welchen Stellenwert der Mensch in der göttlichen Schöpfung hat:
    „Gott sprach: »Lasst uns Menschen machen – unser Ebenbild, uns gleich sollen sie sein!“
  4. Warum der Mensch nur in Beziehungen vollkommen ist:
    Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist
  5. Warum alles Leben immer auch eine Ruhephase braucht:
    „Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn zu einem heiligen Tag. Denn an diesem Tag ruhte Gott aus von all seinen Werken, die er geschaffen und gemacht hatte.“

Bedeutung der Schöpfungsgeschichte

Aus dem Chaos, aus Dunkelheit und Ödnis erschafft Gott die Welt. Im ersten Buch der Bibel wird in der Schöpfungsgeschichte beschrieben: Gott ordnet das Chaos, schafft Licht und füllt die Ödnis mit Leben.

Die biblische Schöpfungsgeschichte ist kein naturwissenschaftlicher Bericht. Denn sie beschreibt nicht im Detail, wie Himmel, Erde, Gestirne, Pflanzen und Lebewesen entstanden sind. Sie steht daher auch nicht in Konkurrenz zu wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnissen. Im Mittelpunkt der Schöpfungsgeschichte steht viel mehr, dass die Welt aus einem göttlichen Willen heraus entstand.

Für uns in der Evangelischen Kirche im Rheinland bedeutet das: Es existiert ein Gott vor allem, über allem und in allem, der es gut mit uns meint. Wir glauben: Gott hält das Leben in seiner Hand.

Theologische Deutung: Gottesbild, Weltbild, Verantwortung des Menschen für die Schöpfung

Die Wissenschaft erforscht und legt anhand von Fakten dar, wie die Welt entstanden sein könnte. Die biblische Schöpfungsgeschichte hat eine andere Absicht: Sie beschreibt, warum die Welt entstanden ist. Denn im Christentum glauben wir: Gott ist der Ursprung allen Lebens. Unsere Existenz ist Gottes Wille. Die Welt ist für uns ein Geschenk aus Gottes Hand.

Gemäß der Schöpfungsgeschichte gibt Gott aller Existenz eine bleibende Ordnung: Es entstehen Tag und Nacht sowie die Jahreszeiten. Gott schafft einen Lebensraum, in dem die Geschöpfe in einem weltumspannenden Netzwerk miteinander leben. Alle Geschöpfe sind aufeinander abgestimmt und aufeinander angewiesen: Bäume liefern Sauerstoff und bringen Früchte, ebenso wie Pflanzen, für die Tiere ist in Nahrungsketten gesorgt.

Warum setzt sich die Kirche für Umweltschutz ein?

Im Christentum bedeutet das: Die Schöpfung besitzt eine einmalige, wundervolle Schönheit. Als Menschen haben wir den Auftrag, diese Schönheit und ihre komplexe Vernetzung zu schützen. Denn Gott hat uns als Menschen den Auftrag gegeben, seine Schöpfung zu bewahren. „Bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz“ (Gen. 1.28 ) Diese Anweisung aus der Schöpfungsgeschichte sehen wir als Auftrag, die Verantwortung für die Erde und unsere Mitgeschöpfe aus Gottes Hand zu übernehmen. Dieser Auftrag darf nicht missverstanden werden: Er berechtigt keinesfalls zur Ausbeutung der Bodenschätze oder Zerstörung ökologischer Systeme.

Schöpfungsgeschichte: Relevanz für Ethik und moderne Fragen

Die Verantwortung für die Schöpfung nehmen wir in unserer Evangelischen Kirche im Rheinland ernst. Danach handeln wir in unseren Kirchengemeinden, in unseren christlichen Gruppen, bei unseren Angeboten und als Einzelpersonen. Zudem wollen wir Einfluss auf Politik und Gesellschaft nehmen, um gegen Umweltverschmutzung, Klimazerstörung, Plünderung von Rohstoffen oder unnötigen Energieverbrauch anzugehen.

Beispiele für unseren Einsatz gibt es hier:

Auf der Seite gibt es Informationen unter anderem über unsere Klimaschutzkonzeption und das Klimaschutzmanagement , über unser Energiemanagement „Der Grüne Hahn“ , die Fastenaktion für das Klima oder den Ökumenischen Tag der Schöpfung .

Hier werden unter anderem Projekte und Veranstaltungen vor Ort angekündigt, es gibt Infos zur nachhaltigen Mobilität , zum fairen Einkauf oder zu Natur und Artenschutz .

Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der katholischen Kirche in NRW geben wir auf dieser Seite fachkundige Infos. Ziel ist der Schutz von Pflanzen- und Tierarten im Bundesland. Die Seite gibt vor allem Tipps für eine biologische Vielfalt in und an Gebäuden sowie auf deren Außengelände. Darunter etwa ein Aufruf gegen Lichtverschmutzung , Infos für insektenfreundliche Bepflanzungen oder das Anlegen von Natursteinmauern .

Die Schöpfung als Geschenk

Mit der Schöpfung wurde ein Lebensraum geschaffen, der den Geschöpfen gute Bedingungen bietet. Es gibt Wasser, Nahrung, Licht und Luft zum Atmen. Als Christinnen und Christen sind wir Gott für dieses Geschenk sehr dankbar. Wir gehen mit diesem Geschenk sehr sorgsam um.

Wir sind der festen Überzeugung, dass die Erde mit ihren Ressourcen für alle Menschen da ist. Daher wenden wir uns gegen eine Ausbeutung der Erde, aufgrund wirtschaftlicher und anderer Interessen. Wir wollen darauf achten, dass dem Leben nicht durch menschliches Handeln geschadet wird. Daher setzen wir auf Maßnahmen für Artenschutz und Klimaschutz.

Wir betrachten die Erde als ein Geschenk auch an nachfolgende Generationen. Auch daher gehen wir verantwortungsbewusst mit ihr um. Wir sehen zudem genau hin und informieren uns, wenn es Eingriffe in die Schöpfung gibt. So etwa im Bereich der Humangenetik, bei der Atomwissenschaft oder dem kompletten Abbau von Rohstoffen. Wir helfen Fachpersonen bei der Suche nach entsprechenden und verantwortungsbewussten Alternativen.

Schöpfungsgeschichte für Kinder

Gott hat die Welt geschaffen. Sie ist wunderbar gemacht und dafür danken wir Gott. Wir Menschen passen auf die Welt auf und sorgen gut für sie. Kinder verstehen diese Botschaft der Schöpfungsgeschichte. Sie begreifen sie als bildliche Erzählung, die nicht in Konkurrenz zu naturwissenschaftlichen Erklärungen steht.

Die Schöpfungsgeschichte als Erzählung verdeutlicht Kindern die wertvolle Beziehung zu Gott. Sie macht begreiflich, dass die Welt in Gottes Hand ist. Kindgerechte Erklärungen zur biblischen Schöpfungsgeschichte gibt es hier:

Die Schöpfung bei Religionen entdecken

Auf dieser Seite wird unter anderem über die Verantwortung der Menschen für die Schöpfung geschrieben. Außerdem gibt es ein Kapitel über die Schöpfung in den Naturwissenschaften. Sie beginnt mit der Schilderung des Urknalls.

Erzählung der Schöpfungsgeschichte in einfacher Sprache

Die Schöpfungsgeschichte wird in vielen Fassungen erzählt. So gibt es etwa

  • die Schöpfungsgeschichte in Leichter Sprache in der Offenen Bibel
  • die Schöpfungsgeschichte in Einfacher Sprache beim Herder-Verlag
  • oder die Schöpfungsgeschichte als Audio-Datei zum Mithören

Schöpfungsgeschichte in Kindergarten, Grundschule und Kindergottesdienst

Der christliche Glaube und die biblischen Geschichten sind Inhalte der Kindergottesdienste unserer Evangelischen Kirche im Rheinland. Dabei können die Kinder selbst Gott entdecken. Sie können ihre Fragen stellen und durch Ausprobieren und Lernen in der Gruppe ihre Antworten finden. Auch die Schöpfungsgeschichte ist dabei in vielen Kindergottesdiensten, sowie in evangelischen Grundschulen und Kindergärten ein Thema.

Bilder und Materialien zur Schöpfungsgeschichte

Die Schöpfungsgeschichte geht ein auf die Fragen der Kinder nach dem Ursprung und dem Sinn des Lebens. Ob im Kindergottesdienst, im Kindergarten oder in der Grundschule: Die biblische Erzählung der Schöpfungsgeschichte ist Thema bei Projekten und kreativen Aktionen, in Bibelwochen oder Unterrichtstunden.

Spielerisch lernen: Rätsel, Quiz & Basteln

Eigenes Erleben und mit allen Sinnen begreifen: Kinder verstehen abstrakte Geschichten schnell, wenn sie diese mit allen Sinnen erleben können. Auch die Schöpfungsgeschichte lässt sich beim Hören, Tasten, Schmecken oder Riechen erfahren. Beispiele sind unter anderem

Bei einem Rollenspiel können die Kinder in verschiedene Rollen schlüpfen. Mit kreativen Verkleidungen werden sie zu Fisch, Vogel, Stern oder Hase. Mit schwarzen oder bunten Tüchern werden sie zu Tag und Nacht, zu Wasser, Berg oder Land.

  • Gesang und Bewegung
    Viele Lieder, die von Kindern erfasst und verstanden werden, drücken Dankbarkeit gegenüber der Schöpfung aus. Das reicht von „Danke für diesen guten Morgen“ bis zum Bewegungslied „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“.
  • Rätsel und Quizfragen zur Schöpfungsgeschichte
    Fragen rund um die Schöpfungsgeschichte können interaktiv auf der Seite Religionen entdecken gestellt werden. Hier gibt es Antworten auf Fragen wie: Hat Gott auch die Dinos erschaffen? Oder: Wer hat die Schöpfungsgeschichte aufgeschrieben? Für jüngere Kinder gibt es Rätsel mit Bildern . Hier gilt es unter anderem herauszufinden, was in den Schöpfungstagen 1 bis 7 nicht auf dem Schöpfungsplan stand.
  • Bastelideen rund um die Schöpfungsgeschichte
    Selbst die Welt erschaffen: Die Erde ist ein Stück blaues Tonpapier, darauf werden nach und nach Landstriche, Himmel, Sterne, Tiere und Menschen gesetzt. Die Kinder können hiermit Tag 1 bis Tag 7 der Schöpfung begreifen. Ein Video zeigt, wie die Schöpfung beim Basteln entsteht . Die Schöpfung können Kinder ebenso mit selbstangefertigten Saatkugeln Dabei erfahren sie, wie Leben entsteht. Sie erleben ebenso, welche verantwortungsvolle Pflege das Wachsen und Gedeihen von Pflanzen benötigen.