Vaterunser-Gebet: Text, Bedeutung und Hintergründe

Das Vaterunser ist das älteste Gebet der Christenheit. Es wird auch als „Gebet der Gebete“ oder das „Gebet des Herrn“ bezeichnet. Jesus Christus selbst hat es seinen Jüngerinnen und Jüngern beigebracht – und zwar als einziges Gebet, dass er sie lehrte.

Dabei spricht Jesus Gott mit dem aramäischen Wort „Abba“ an, was so viel wie „Vater“ bedeutet. Diese sehr persönliche Anrede zeigt: Auch wir sind Gottes Kinder. Gott sorgt für uns und tritt in Kontakt mit uns. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die ursprünglich im Alten Orient gesprochen wurde und zur Zeit von Jesus Christus weit verbreitet war. Heute wird sie unter anderem noch von kleinen Gemeinschaften in Syrien, im Irak oder in der Türkei gesprochen.

Der biblische Ursprung des Vaterunsers liegt in der Bergpredigt, die wir im Matthäus-Evangelium finden (Matthäus 5-7 ).. In Kapitel sechs in den Versen 9-13 lehrt Jesus die Jünger das Gebet, das bis heute zu den bekanntesten Texten des Christentums gehört. Das Vaterunser enthält eine Sammlung von Bitten an Gott und ist in der evangelischen Kirche ein fester Bestandteil in jedem Gottesdienst.

Das Vaterunser: Text

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute,

und vergib uns unsre Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit.

Amen.

Als PDF gibt es das Vaterunser hier auch als Textfassung zum Download.

Ursprung und Bibelstellen des Vaterunser-Gebets

Das Vaterunser-Gebet hat seinen Ursprung in der Bergpredigt. Jesus selbst bringt es seinen Jüngern bei und leitet es mit den Worten ein: „Darum sollt ihr so beten …“ (Matthäus 6, 9 ). Doch nicht nur im Matthäusevangelium ist überliefert, dass Jesus seine Jünger mit dem Gebet vertraut machte. Auch im Lukasevangelium (Lukas 11, 2-4 ) finden sich seine Ursprünge.

Die Fassung im Lukasevangelium gilt als die ältere, da dieses Evangelium vermutlich zwischen 70 und 90 nach Christus verfasst wurde. Das Matthäusevangelium entstand etwas später, etwa um das Jahr 80. Während das Vaterunser bei Matthäus sieben Bitten enthält, sind es bei Lukas fünf.

Historisch und biblisch: Wo liegen die Ursprünge des Vaterunser-Gebets?

Zwei Evangelisten berichten uns in der Bibel vom Vaterunser. Bei Matthäus ist das Gebet Teil der Bergpredigt. Der Lobpreis am Ende – „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit“ – findet sich ausschließlich im Matthäusevangelium.

Im Lukasevangelium ist der Zusammenhang ein anderer: Dort bittet ein Jünger Jesu mit den Worten: „Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.“ Auf diese Weise wurde das Vaterunser zum Erkennungsmerkmal derer, die Jesus nachfolgten.

Jüdische Gebete wurden zur Zeit von Jesus Christus auf Hebräisch gesprochen. Das Vaterunser jedoch lehrte Jesus auf Aramäisch. Die aramäische Sprache war die Alltagssprache im damaligen Palästina und auch die Sprache, in der Jesus mit seinen Jüngern kommunizierte. Heute wird sie unter anderem noch von kleinen Gemeinschaften in Syrien, im Irak oder in der Türkei gesprochen.

Die Bergpredigt als Quelle des Vaterunsers

Die Bergpredigt ist eine zentrale Sammlung von Worten von Jesus Christus. Neben dem Vaterunser finden sich in ihr auch die bekannten Seligpreisungen und das Gebot der Feindesliebe (Matthäus 7, 12 ). Jesus sprach diese Worte auf einem Hügel am See Genezareth zu den Menschen und seinen Jüngern.

Die beim Evangelisten Lukas auch „Feldrede“ genannte Bergpredigt zieht mit dem Ort des Geschehens Parallelen zur Übergabe der Gesetzestafeln mit den zehn Geboten an Mose, die am Berg Sinai stattfand. So entsteht eine Verbindung zwischen dem Alten und dem Neuen Testament.

Jesus erscheint in der Bergpredigt als ein großer Prophet – vergleichbar mit Mose. Er vertieft und erweitert die Zehn Gebote, indem er zu einem Leben in Liebe und Gerechtigkeit aufruft – sogar gegenüber den Feinden. Im Zentrum seiner Rede stehen Haltungen und Werte, die ein friedliches Miteinander ermöglichen: Wir werden aufgefordert, freundlich, hilfsbereit, ehrlich, gerecht und friedfertig zu sein. Diese Werte gelten für uns bis heute.

Zentrale Werte des Christentums im Vaterunser

Das Vaterunser ist ein Modellgebet, in dem zentrale christliche Haltungen und Gegensätze zusammenfinden. Es gibt Einblick in die Lehre von Jesus und unser Verhältnis zu Gott sowie anderen Menschen. Zugleich zeigt es uns, wie wir beten und mit Gott in Verbindung treten können.

Jesus wendet sich an „Abba“, den Vater. Diese persönliche Anrede erinnert an Nähe und Vertrauen, kann aber auch gemischte Gefühle auslösen: Man kann Väter- wie auch Mütter- lieben oder mit ihnen streiten. Man kann sie bewundern oder respektieren.

Im Vaterunser ist zusammengefasst, was wir uns von Gott wünschen. Liebe, Feinfühligkeit, aber auch Kraft. Wenn wir beten, erhoffen wir Stärkung und Trost. Wir vertrauen darauf, dass Gott uns hilft zu vergeben.

Vaterunser: evangelisch oder katholisch?

Das Vaterunser ist ein Gebet mit einer jahrtausendelangen Tradition, das in allen Lebenslagen anwendbar ist. Wenn einem Menschen gerade die Worte fehlen, hilft das Vaterunser. Damit hat das Vaterunser für viele Menschen eine besondere Bedeutung. Es verbindet Christinnen und Christen weltweit und hat so auch eine ökumenische Bedeutung.

Der Text des Vaterunsers lautet bei Evangelischen und Katholischen gleich. Beide Konfessionen beten die längere Version des Matthäusevangeliums. Die Bitten sind dabei identisch. Nur in der Formulierung gibt es kleinere Unterschiede.

Einige Christinnen und Christen beten noch die Variante, die im Evangelischen Kirchengesangbuch stand, dem Vorgänger des heutigen Evangelischen Gesangbuchs . Dort heißt es:

  • „also auch auf Erden“ statt „so auch auf Erden“,
  • „wie wir vergeben“ statt „wie auch wir vergeben“ und
  • „erlöse uns von dem Übel“ statt „erlöse uns von dem Bösen“.

Das heißt, es gibt keine grundlegenden, sondern nur Unterschiede in der Formulierung. In der katholischen Kirche ist das Vaterunser das Kerngebet der Liturgie. Es wird oft als Teil der Eucharistiefeier gesprochen, während der nach katholischer Überzeugung Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi verwandelt wird.

In der evangelischen Kirche wird das Gebet in den verschiedenen Gottesdienstformen gebetet, einschließlich des Predigtgottesdienstes. Es schließt sich oft an die Fürbitten an. Schon der Kirchenreformator Martin Luther beschrieb das Vaterunser als besonders treffend, weil es in wenigen Zeilen die Bedürfnisse der Menschen zusammenfasst.

Vaterunser in der Ökumene

Das Vaterunser verbindet die evangelische und die katholische Kirche in einer gemeinsamen christlichen Tradition. Seit 1981gibt es eine ökumenische Version des Vaterunsers, auf die sich die evangelische und katholische Kirche geeinigt .

Der für die Ökumene gültige Text lautet:

„Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“

Sieben Bitten, die unser Leben verbessern

Das Vaterunser besteht aus sieben zentralen Bitten, die unser Leben in seiner ganzen Tiefe widerspiegeln – zwischen Vertrauen, Hoffnung, Verantwortung und Versöhnung. Jede einzelne Bitte öffnet den Blick für unser Verhältnis zu Gott, zu uns selbst und zu unseren Mitmenschen. In wenigen Worten bringt das Gebet zentrale christliche Werte zum Ausdruck und gibt Orientierung im Alltag. Im Folgenden wird jede Bitte des Vaterunsers einzeln betrachtet und ihre Bedeutung erklärt.

1. Bitte: Vater unser im Himmel

Die Anrede „Abba – Vater“ im Vaterunser schafft Vertrauen. Sie verspricht Fürsorge und umfasst in ihrer Bedeutung auch Zugehörigkeit. Allerdings ist Gott nicht auf die Anrede „Vater“ festgelegt. Denn jeder ist frei, die Anrede zu ändern.

Es gibt auch Stellen in der Bibel, in denen Gott mit einer Mutter verglichen wird. So zum Beispiel in Jesaja 66,13 . Dort steht: „Ich will euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet. In Jerusalem werdet ihr Trost finden.“ Das Wort „unser“ weist darauf hin, dass wir vor Gott eine Familie sind. Das Vaterunser ist somit nicht nur ein individuelles, sondern ein gemeinschaftliches Gebet – ein Gebet der Gemeinde.

2. Bitte: Geheiligt werde dein Name

Wenn wir Gottes Namen heiligen, sprechen wir ihm zu, zum Wertvollsten in unserem Leben zu zählen. Erst nach dieser Zusage, ihn ins Zentrum des Gebets zu stellen, folgen unsere sehr menschlichen Bitten und Gedanken.

3. Bitte: Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden

Gottes Reich schenkt uns die Hoffnung auf Frieden. Als Christinnen und Christen erwarten wir, Teil seines Reiches zu werden, das schon auf Erden wachsen kann. Wenn Gottes Wille geschieht, geht es den Menschen gut. Wie wir in Psalm 103 in den Versen 19 bis 21 nachlesen können, ist der Himmel ein Sprachbild für Gottes Reich:

„Der Herr hat im Himmel seinen Thron aufgestellt. Als König herrscht er über die ganze Welt. Lobt den Herrn, ihr dienstbaren Engel – ihr starken Helden, die sein Wort ausführen und seine Befehle entgegennehmen! Lobt den Herrn, ihr himmlischen Heere – ihr treuen Diener, die seinen Willen tun.“

Die Bedeutung der Verse ist also: Auch wir Menschen sollen Gottes Willen erfüllen. Wenn wir darum bitten, dass sein Wille uns leiten soll, erinnern wir uns daran, seine Gebote zu befolgen.

4. Bitte: Unser tägliches Brot gib uns heute

Die Bedeutung des Brotes als Nahrungsmittel ist elementar. Diese Bitte spricht den Wunsch nach einem gesicherten Leben an. Hier verbinden sich in nur wenigen Sätzen unsere geistlichen und irdischen Bedürfnisse. Als Christinnen und Christen vertrauen wir darauf, dass Gott uns genau das schenkt, was wir jetzt gerade brauchen.

5. Bitte: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Mit der Bitte „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“ geht es nicht nur um die Bitte um Vergebung bei Gott, sondern auch um unsere eigene Bereitschaft, anderen zu vergeben.  So leisten wir aktiv Friedensarbeit und gestalten Gegenwart und Zukunft im Geist der Versöhnung.

Im Matthäusevangelium wird deutlich gemacht, dass das Verzeihen gegenüber unseren Mitmenschen Voraussetzung für Gottes Vergebung ist. Wenn wir verzeihen, wird uns verziehen. Das lesen wir in Matthäus 6, 14-15 :

„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. Wenn ihr den Menschen aber nicht vergebt, dann wird euer Vater euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.«

6. Bitte: Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen

Auch wenn wir uns aktiv für Frieden und Versöhnung einsetzen und das Beste wollen, bleiben wir doch fehlbare Menschen. In diesen Versen des Vaterunsers klingt an, dass wir Fehler machen und immer auch in der Gefahr stehen, dem Bösen zu dienen.

Unser Wunsch, in der Nachfolge Jesu zu leben, ist nur mit Gottes Hilfe möglich. Er gibt uns die Kraft zur inneren Neuausrichtung. Der freie Wille, den Gott uns geschenkt hat, befähigt uns dazu, dem Bösen mit Gutem zu begegnen.

7. Bitte: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit

An die sieben Bitten des Vaterunser-Gebets schließen wir den Lobpreis an. Dieser Lobpreis ist einem Gebet König Davids in der hebräischen Bibel nachempfunden (1. Chronik, 29 ):

„Du, Herr, bist groß und erhaben und dein sind die Schönheit, die Kraft und die Herrlichkeit.“

David bringt damit zum Ausdruck: Alles im Himmel und auf der Erde gehört Gott. Er ist der Herrscher über das Ganze und steht über allem. Dieses Lob seiner Größe ist zugleich eine Botschaft der Hoffnung – denn unser Glaube trägt in sich eine verheißungsvolle Zukunft. Er ist stark und trägt bis in die Ewigkeit.

Was bedeutet das Vaterunser für evangelische Christinnen und Christen im Alltag?

Das Sprechen des Vaterunser-Gebets verbindet Christinnen und Christen weltweit. Wenn in schwierigen Situationen die Worte fehlen, transportieren seine Verse die Bitten um körperliche und seelische Stärkung. Das Gebet drückt Hoffnung, Dankbarkeit und Wünsche aus.

Das Gespräch mit Gott stärkt und macht zuversichtlich. In einer Bibelstelle im ersten Brief an die Thessalonicher in Kapitel 5 im Vers 17 heißt es sogar, wir sollen ohne Unterlass beten. Wenn wir uns immer wieder Zeit dafür nehmen, können wir achtsamer werden und uns und andere besser wahrnehmen. Auch die persönliche Beziehung zu Gott wird gestärkt. Die Worte des Vaterunsers können je nach Lebenslage eine andere Bedeutung haben – und uns jeden Tag neu ansprechen.

Gefühl der Gemeinschaft

Evangelische und katholische Christinnen und Christen beten das Vaterunser im Gottesdienst. So schaffen sie eine Verbindung zu Gott, aber auch zur Gemeinschaft der Gottesdienstbesuchenden überall auf der Welt. Es ist ein gutes Gefühl, sich mit anderen Betenden zu verbinden.

Wir spüren, dass wir mit unseren Sorgen, aber auch mit unserer Freude nicht allein sind. Im Gottesdienstablauf schließt sich das Vaterunser oft an die konkreten Gedanken in der Fürbitte an. Was in den Fürbitten nicht angesprochen wurde, ergänzt das Vaterunser.

Fünf Gründe, warum es guttut, das Vaterunser zu beten

  1. Das Beten der Verse in schwierigen Lebenslagen kann helfen, ruhig zu werden.
  2. Es unterstützt dabei, Orientierung zu finden, auf eine Lösung zu hoffen. Denn wir legen beim Gebet unsere Wünsche und unser Leid in Gottes Hand. Wir überlassen es Jesus, für uns die richtigen Worte zu finden.
  3. Beten geht überall und zu jeder Zeit: Wer sich die Zeit zum Beten nimmt, kann daraus gestärkt hervorgehen. Er kann kurz durchatmen und neue Kräfte sammeln.
  4. Das Vaterunser zu beten hilft, sich nicht allein zu fühlen, denn Menschen auf der ganzen Welt beten es auch.
  5. Das Vaterunser hat eine lange Tradition: Es verbindet uns über die Jahrtausende hinweg mit Jesus Christus.

Bewegungen und Gesten beim Vaterunser-Gebet

Das Vaterunser kann auch mit Bewegungen gebetet werden. Dabei gibt es verschiedene :

Den Satz „Vater unser im Himmel“ begleiten wir mit weit geöffneten Händen. Wir sind offen für die Nähe Gottes. Das Immer-höher-Wandern der Hände begleitet die Worte „Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe“. Wir öffnen uns nach oben in Erwartung der Nähe Gottes. Wir sind aufnahmebereit. Zu „Wie im Himmel, so auf Erden“ zeigen die Hände zunächst nach oben, dann nach unten. Damit verdeutlichen wir, wie allumfassend Gottes Wirken ist.

Wir halten die Hände wie eine Schale, wenn wir „Unser tägliches Brot gib uns heute“ bitten. Die Schale symbolisiert Nahrung, entweder geistige oder körperliche. Bei „Und vergib uns unsere Schuld“ legen wir die Hände an die Brust. Wir richten dabei den Blick auf uns selbst.

„Wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ ist erneut verbunden mit dem Öffnen der Arme. So zeigen wir, dass wir bereit sind, auf andere Menschen zuzugehen. Die Handflächen drehen sich nach unten, die Hände schütteln sich bei „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“. So zeigen wir, dass wir die Versuchungen abwehren, ja regelrecht abschütteln möchten. Wir lassen ihnen keinen Raum.

Wieder öffnen wir die Arme zu „Denn dein ist das Reich“, heben die Hände mit kraftvoll geballten Fäusten etwas höher bei „und die Kraft“ und strecken sie hoch bei „und die Herrlichkeit“. Das stetige Heben der Hände ist ein Zeichen der Anbetung Gottes. Wir vertrauen auf seine Kraft, die uns trägt. Diese Geste mündet in die Gebetshaltung, um mit „In Ewigkeit, Amen“ das Vaterunser abzuschließen.

Vaterunser – Zugänge für alle schaffen

Bewegungen können ein Gebet auch für Menschen mit einer Sprachbarriere oder gehörlose Menschen zugänglich machen. Wer ein Gebet auch mit dem Körper erlebt, fühlt sich dem Inhalt stärker verbunden. Denn die äußere Bewegung kann die innerliche unterstützen (Quelle: YouTube Neckarstadtgemeinde):

Das Vaterunser mit Bewegungen
  • Red.
  • Rolf Oeser/fundus-medien.de

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